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SVR auswärts erneut enttäuschend

Dabei fing es vielverprechend an. Jordan Steiner spielte Luca Dimitrijevic klasse frei und der ließ Keeper Kevin Urban keine Chance. Doch diese frühe Führung sorgte nicht für mehr Sicherheit im Spiel unseres SVR. Im Gegenteil, die Heimelf übernahm nun die Initiative, unsere Mannschaft schaute zu. Folge war der Ausgleich in der 22. Minute. Nach einem Eckball verlängerte Nico Pavic das Leder Richtung Tor. Keiner unserer Abwehrspieler konnte ihn dabei hindern, das ging einfach zu schnell. 3 Minuten später die nächste Chance für die Heimelf, doch der Kopfball ging über das Tor. Obwohl Ludwigshafen nun spielbestimmend war, hatte Dimi noch aus halbrechts eine gute Schusschance, der Ball ging jedoch über das Gehäuse. Auffallend waren viele Abspielfehler, bei uns mehr als bei der Heimelf. Kurz vor der Halbzeit noch 2 Halbchancen für Schwarzrot. Nach einem Zimbo-Freistoß setzte der aufgerückte Moritz Zimmer das Leder per Kopf weit drüber und Julian Kern kam gefährlich von der Torauslinie, fand aber keinen Abnehmer.

Nach dem Wechsel verstärkte die Arminia die Offensive und es brannte immer öfter in unserem Strafraum. So konnte Marcel Linn nach einer Ecke gerade noch auf der Linie klären und mit ein wenig Dusel überstand unsere Mannschaft die nächsten 20 Minuten, obwohl in dieser Phase auch der SVR hätte in Führung gehen können. Dabei vergab Rouven Weber die wohl beste Chance – zu überrascht um den Ball kontrolliert zu versenken. Felix Dausend verfehlte kurz darauf das Tor nur knapp und Dimi übersah den freistehenden Zimbo, die Chance verpuffte. Dann war nach einer Stunde endgültig Schluss mit der Völklinger Gegenwehr. Nach einem missglückten Kopfball in die eigene Zone nahm die Heimelf dieses Gastgeschenk dankend an und ging mit 2:1 in Führung. 6 Minute später sorgte erneut Pavic für die entgültige Entscheidung nachdem unsere Abwehr den Ball nicht klären konnte.

Fazit: der 3:1 Sieg von Ludwigshafen war verdient und so konnte Heiko Magins Team den Aufwärtstrend der letzten Wochen fortsetzen. Unsere Mannschaft konnte in keiner Phase an die Souveränität der Hinrunde anknüpfen. Das Spiel in die Spitze fand kaum mal einen Mitspieler, als einzige Sturmspitze hing Felix Dausen völlig in der Luft. Für Julian Kern kam sein Comeback ein bis zwei Wochen zu früh. Man merkte ihm die fehlende Spielpraxis deutlich an. Aber ihm darf man die insgesamt schwache Vorstellung unserer Mannschaft keinesfalls ankreiden. Der unbedingte Siegeswille ist nicht erkennbar, Leichtigkeit und Spielwitz sind völlig abhanden gekommen – keine gute Ausgangslage für die schweren Aufgaben der kommenden Wochen.

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