In Trier kann man verlieren, aber…

…war trotz der 1:3 (0:2) Niederlage mehr drin.
Nach dem gewonnenen Pokalspiel vom vergangenen Mittwoch ging der SV Röchling unverändert gegenüber dem Heimspiel gegen Worms in die Partie im Moselstadion gegen Eintracht Trier. Die Heimelf begann druckvoll, folgerichtig dann auch in der 6. Spielminute der Führungstreffer zum 1:0 durch Kevin Kling, der aus kurzer Distanz einnetzte. Und genau so ging es mit Angriffen der Trierer weiter, und nach 20 Minuten stand es 2:0! Tim Garnier nahm den Ball, in Höhe Elfer, mustergültig mit der Brust an, und zimmerte das Runde per Seitfallzieher maßgenau in die Maschen.

Messe gelesen, so der O-Ton der mitgereisten Röchling Anhänger.

Viel passierte dann in Hälfe eins nicht mehr, außer eine halbwegs gute Möglichkeit für die Gäste aus Völklingen; nach Flanke von Zimmermann von rechts, verpasste Scheffer freistehend am langen Pfosten.

In Hälfe zwei kam Röchling wesentlich besser ins Spiel, der Sturmlauf begann mit einem satten Schuss von Schley (51.), der an den Pfosten klatschte. In der Folgezeit weitere gute Möglichkeiten. Die wurden entweder abgeblockt oder gingen am Gehäuse von Trier vorbei.

Dann die eigentlich endgültige Entscheidung durch gnadenlose Trierer. Nach einer Ecke wird per Kopf der Ball im 16er verlängert und am langen Pfosten kann Dominik Kinscher ungehindert zum 3:0 (62.) einnicken.

Und dann kam die Schwächephase der Heimelf, Angriff auf Angriff rollte nun auf das Tor der Gastgeber, folgerichtig fiel dann durch Zimmermann der Anschlusstreffer zum 1:3 (79.), der aus etwa 12 Metern das Ding ins Netz hämmerte. Kurz darauf wieder Jubel beim Röchling Anhang, Saks trifft zum 2:3, aber wegen Abseitsstellung wurde dem Treffer keine Gültigkeit zugesprochen. Im Anschluss gab es noch 2-3 gute Einschussmöglichkeiten, die allesamt nichts Zählbares brachten.

Fazit: Mit etwas mehr Schussglück spielen wir dort 3:3, andersherum mit konsequenterem Konterspiel der Gastgeber verlieren wir höher.

Aufgrund der zweiten Hälfe hätte sich die Mannschaft sicherlich was Zählbares verdient, ist aber anders gekommen.

(kt)

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