1:2 Sieg in Karbach – Balsam für die Seele

Nach den beiden Niederlagen, besonders die Last Minute Pleite gegen Elversberg, konnte unser SVR in Karbach Selbstbewusstein tanken und den Abstand auf die Abstiegsränge auf 5 Punkte aufpolstern. So trat der Röchlingtross und die wenigen Anhänger an diesem tristen Herbstsamstag mit einem guten Gefühl die Heimreise an.
Besonders in der Anfangsphase waren unsere Jungs total spielbestimmend und hatten gute Chancen, den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf frühzeitig auf die Verliererstraße zu bringen. So dauerte es bis zur 15. Minute, als Kevin Saks nach einem Eckball per Kopf unseren SVR in Führung brachte. Schon zu diesem Zeitpunkt hochverdient, denn Saks und Jordan Steiner hatten schon vorher gute Gelegenheiten aber kein Glück im Abschluss. Auch nach der Führung gab es einige Torchancen, um die Partie schon vor der Pause zu entscheiden. Die beste in der 44. Minute als nach einem Freistoß von Zimmermann der Schuss unseres einzigen echten Stürmers Kevin Saks der Ball von der Linie gekratzt wurde. Bis dahin hatten die Hausherren nicht eine nennenswerte Torchance.
Kurz nach dem Wechsel hatte Nico Zimmermann die Vorentscheidung auf dem Fuß. Nach einer klasse Einzelleistung ging er alleine auf Keeper Florian Bauer zu, spielte den auch noch aus und hob das Leder über die Latte. Einfach kann jeder, so blieb es spannend. Puttkammer, Köppen und Co. zeigten jetzt wesentlich mehr Biss und stemmten sich gegen die drohende Niederlage. Unsere Mannschaft hielt dagegen, auch als Fabian Scheffer 20 Minuten vor Schluss die rote Karte wegen Meckerns bekam. In der 84. Minute schien das Spiel zu kippen. Der Karbacher Torgarant Enrico Köppen, bis dato 12 mal erfolgreich, schaffte doch noch den schmeichelhaften Ausgleich. Das Glück der Schlussminute war aber – anders als im letzten Spiel – diesmal auf unserer Seite. Nach einem Pass von Marius Schley tauchte völlig unerwartet Julien Erhardt vor Keeper Bauer auf und schob den Ball aus halblinker Position zum Siegtreffer für unseren SV Röchling ein.
Fazit: Der Sieg war hochverdient. Unsere Mannschaft spielte mit Köpfchen, hatte über 90 Minuten die klar besseren Torchancen und behielt auch in den letzten 20 Minuten in Unterzahl die Nerven.

(gk)

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